Am fünften Tag unserer Rundreise ging es für uns in die Nähe von Chiang Mai ins Mae-Sa-Tal zu einem Elefantencamp. Da dort sehr viele dieser Camps in der Nähe sind, hat unsere Reiseleiterin darauf Acht gegeben, dass es ein Camp mit einem guten Ruf ist. Dieses hat sich sogar besonders dadurch ausgezeichnet, dass es eine eigene Elefantenklinik hatte. Das fanden wir echt super und genossen dadurch den Ritt auf den großen Dickhäutern (tschang = Elefant) besonders.
| ein Patient in der Klinik |
Auch Papa hatte als selbstbetitelter "tschang noi", was so viel wie "Babyelefant" heißt, schnell Freunde gefunden und somit auch zur Belustigung aller umstehenden Thais beigetragen.
Auf den Rücken der Elefanten ging es dann durch ein wunderschönes Tal, quer durch den Fluss und ein bisschen durch die Hügellandschaft bis wir wieder an unserem Ausgangspunkt ankamen... Um einige Baht leichter, dafür um mehrere Bananen und Zuckerrohrstangen schwerer (die Elis zumindest ;) ).
Nach dem Ritt war selbst den Elefanten heiß und so ging es ab ins kühle Nass. Da durften wir vorher zum Glück absteigen, aber man hat richtig gesehen, dass es ihnen Spaß macht! Dabei haben sie sich nicht nur selbst, sondern auch die Zuschauer mit Wasser bespritzt.
Nach dem kühlen Nass stand dann noch ein weiterer Programmpunkt an - ein bunter Mix aus Kreativität und Sport. Nach einer kurzen Vorstellungsrunde folgte das eigentliche Event... Die Elefantendame Suda malte ein Bild... richtig mit Pinsel und Farbe. Ein weiterer Elefant probierte ebenfalls sein Glück, doch an das künstlerische Geschick von Suda kam er nicht heran. Das war beeindruckend, wie manSchritt für Schritt beobachten konnte, wie aus dem weißen Blatt Papier ein richtiges Kunstwerk wurde!
Nach diesem künstlerischen Akt wurde dann noch schweißtreibend Sport betrieben und dabei der ein oder andere Ball im Fluss versenkt...
Nach unserem Ausflug in dieses Elefantencamp stand ein weiterer Punkt auf unserem Programm - eine Orchideenfarm, auf die sich Papa und ich schon die ganze Zeit gefreut hatten. Es war erstaunlich, wie viele verschiedene Arten, Farben, und Größen es von Orchideen gibt. Am meisten hat mich eine handgroße Blüte begeistert, aus der auch der legendäre Duft gewonnen wird für Parfüms oder ähnliches. Nur diese Sorte verstreut solch einen lieblichen Duft und sieht noch dazu so wunderschön aus.
An diese angeblich größte Orchideenfarm Thailands schloss sich eine Art Mini-Schmetterlingsgarten an. Der war für uns jedoch eher unbeeindruckend, da fast keine Schmetterlinge zu sehen waren und wir durch das Schmetterlingshaus in Magdeburg bereits ganz andere Kaliber gewohnt waren. Ein kleiner Matz verirrte sich dann aber doch auf meine Finger und präsentierte seine Poserfähigkeiten ;)
Am Nachmittag ging es dann in die Hügel von Chiang Mai zum berühmtesten Tempel der Stadt namens Wat Phrathat Doi Suthep. Um dorthin zu gelangen ging es für uns erst einmal über 300 Stufen nach oben über eine mit Schlangen und Drachen verzierte Treppe. Oben angekommen erwartete uns eine Show mit traditionellem Thai-Tanz, wobei immer die Frage ist, inwieweit diese Damen das freiwillig machen oder doch eher den Touristen das bieten, was sie eben sehen wollen. Naja schön sah es trotzdem aus und glich manchmal gymnastischen Übungen, doch ich kann euch aus eigener Erfahrung sagen, das ist nicht Thai-Musik und Tanz, wie man ihn heutzutage noch findet. In den Clubs oder auf Festivals wird eher abgezappelt, man findet viele Elektroclubs und die Bands spielen echt quirligen Pop. Hört sich meist ähnlich an und handelt von schmerzlichen Trennungen von einem Liebhaber, doch trotzdem brennen sich manche Lieder als Ohrwurm schnell in den Kopf ein.
Am Abend hatten wir in Chiang Mai ein bisschen Zeit, um selbst auf Erkundungen zu gehen. Wir entschlossen uns aufgrund de Uhrzeit, einen nahegelegenen Markt zu besuchen und dort Essen zu gehen. Im Endeffekt aßen wir nichts, waren jedoch von den sehr ausgefallenen Taschenkreationen und Lampen auf dem Markt fasziniert. Eine Lampe habe ich mir auch mit nach Bangkok genommen und nun spendet sie mir ein schön warmes Licht durch ihre Papierseiten.
Und schwubs war ein weiterer Tag vorbei: Die zeit verging wie im Flug!
Nach unserem Ausflug in dieses Elefantencamp stand ein weiterer Punkt auf unserem Programm - eine Orchideenfarm, auf die sich Papa und ich schon die ganze Zeit gefreut hatten. Es war erstaunlich, wie viele verschiedene Arten, Farben, und Größen es von Orchideen gibt. Am meisten hat mich eine handgroße Blüte begeistert, aus der auch der legendäre Duft gewonnen wird für Parfüms oder ähnliches. Nur diese Sorte verstreut solch einen lieblichen Duft und sieht noch dazu so wunderschön aus.
| das duftende Schmuckstück! |
Am Nachmittag ging es dann in die Hügel von Chiang Mai zum berühmtesten Tempel der Stadt namens Wat Phrathat Doi Suthep. Um dorthin zu gelangen ging es für uns erst einmal über 300 Stufen nach oben über eine mit Schlangen und Drachen verzierte Treppe. Oben angekommen erwartete uns eine Show mit traditionellem Thai-Tanz, wobei immer die Frage ist, inwieweit diese Damen das freiwillig machen oder doch eher den Touristen das bieten, was sie eben sehen wollen. Naja schön sah es trotzdem aus und glich manchmal gymnastischen Übungen, doch ich kann euch aus eigener Erfahrung sagen, das ist nicht Thai-Musik und Tanz, wie man ihn heutzutage noch findet. In den Clubs oder auf Festivals wird eher abgezappelt, man findet viele Elektroclubs und die Bands spielen echt quirligen Pop. Hört sich meist ähnlich an und handelt von schmerzlichen Trennungen von einem Liebhaber, doch trotzdem brennen sich manche Lieder als Ohrwurm schnell in den Kopf ein.
Oben auf dem Hügel Chiang Mais hatte man dann schon einen echt schönen Ausblick über die Stadt und auch der Tempel an sich war es wert, dort hinaufzuschnaufen. Unter anderem konnten wir dort auch die sieben verschiedenen Buddha-Statuen für die sieben Tage der Woche sehen. Je nachdem an welchem Tag man geboren wurde, ist ein anderer Buddha für einen ein Symbol. Mein Buddha ist zum Beispiel der mit den Schlangenköpfen (seinen Thai-Namen habe ich leider vergessen) er steht beispielsweise mit dem Buddha des montags in Konflikt und es gibt auch neutrale Figuren. So ganz habe ich das alles noch nicht verstanden, aber es war erst einmal interessant davon zu erfahren. Dieser Statue spendet man dann auch sein Leben lang etwas, damit sie einem viel Glück beschert.
Wieso steht nun aber genau an diesem Ort ein Tempel mag man sich fragen. Die Buddhisten sehen einen weißen Elefanten als heiliges Tier an, weshalb der König auch einige davon sein Eigen nennt. Eben solcher hat eines Tagen mal beschlossen auf eine Wanderung zu gehen. Der Sage nach ist ihm ein Mönch gefolgt und hat gesehen, wie der Elefant auf den Hügel Chiang Mais hinaufgestiegen ist und genau an der Stelle, wo der heutige Tempel steht mehrere Male im Kreis gelaufen ist, bevor er schließlich dort verstarb. Für den Mönch war die Zeichen genug, diesen Ort als besonders enge Verbindung zu Buddha anzusehen und so wurde an dieser Stelle ein großer Tempel errichtet. Für den dort verstorbenen heiligen Elefanten wurde auch eine Statue errichtet, um seiner zu gedenken.Am Abend hatten wir in Chiang Mai ein bisschen Zeit, um selbst auf Erkundungen zu gehen. Wir entschlossen uns aufgrund de Uhrzeit, einen nahegelegenen Markt zu besuchen und dort Essen zu gehen. Im Endeffekt aßen wir nichts, waren jedoch von den sehr ausgefallenen Taschenkreationen und Lampen auf dem Markt fasziniert. Eine Lampe habe ich mir auch mit nach Bangkok genommen und nun spendet sie mir ein schön warmes Licht durch ihre Papierseiten.
Und schwubs war ein weiterer Tag vorbei: Die zeit verging wie im Flug!
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