Montag, 30. Mai 2011

Goldenes Dreieck

Nun bin ich auch endlich mit meinem Blog am Ende des März angekommen. Am letzten Tag des Monats ging es für uns ab zum Goldenen Dreieck. Welche drei Ecken eigentlich? Thailand, Myanmar/Burma und Laos vereint am Mekong.
Genau an diesem Punkt steht auch ein Tempel, der leider bei dem starken Erdbeben im Norden Thailands im März leicht zerstört wurde und aufgrund dessen nicht von uns betreten werden durfte. Dort sahen wir auch wunderschöne Schmetterlinge, die ich natürlich sofort unter die Linse nahm... In diesem Moment wollte allerdings mein Fotoapparat nicht mehr und machte alle Bilder, die sonst so wunderschön geworden wären, gestreift. Aber seht das Elend selbst...
 Von diesem Tempel aus ging es eine lange Treppe hinab ins Dorf und dort ab hinein ins "Opium-Museum". Dank der vielen Gerüchte um dieses Phänomen gab es in dieser Region tatsächlich viele Touristen, die genau deshalb dorthin gegangen sind. Naja, wir haben das Opium und den Konsum zum Glück nur in dem Museum gesehen und danach die wunderschöne Landschaft von einem ein bisschen außerhalb gelegenen Restaurant beäugt.
Bevor es für uns endgültig in einer langen Fahrt nach Chiang Mai ging, fuhren wir erst einmal noch nach Mae Sai, einem Örtchen genau an der burmesischen Grenze und konnten dort wirklich das rege Treiben direkt am Grenzübergang beobachten. Leider fehlen mir auch hier die Bilder von Papa, sodass ich euch von dem Gewusel auf den Straßen, den vollgepackten Autos und Karren mit Früchten und anderen Dingen nur erzählen kann. Es ging doch recht geschäftig zu in den Läden vor der Grenze (wohl gemerkt waren die letzten Stände ungefähr 10 Meter vor dem Übergang). Dort ging dann auch endgültig mein Flipflop auseinander, den ich vorher auf dem Weg in einem Tempel bereits das erste Mal flicken musste. Und so begab ich mich dann auf die leidige Suche nach neuen Flipflops (fündig wurde ich leider erst wieder in Bangkok).
Aber egal. Es ging also nach diesem doch beeindruckenden Erlebnis an der Grenze zu Myanmar weiter zurück in den Süden nach Chiang Mai.
Auf dem Weg dorthin hielten wir für eine Rast an einem Restaurant bzw. Supermarkt an dem diese netten Herrschaften auf uns warteten...
 Ja ihr seht richtig. Diese beiden Figuren sind vollständig in Kondomen bekleidet und sollten einen Hinweis auf den Besitzer des Hauses geben. Wenn ich mich richtig erinnere, war es ein früherer Gesundheitsminister, der sich dafür eingesetzt hat, die Aufklärung in Thailand voran zu treiben. So eröffnete er nach seinem Amt diese Häuser, und betrieb in der Region sexuelle Aufklärung. Fand ich echt gut und lustig sah es auch aus.
 Dann ging es wie gesagt in einer langen Fahrt nach Chiang Mai, schließlich mussten viele Kilometer zurückgelegt werden. Diese Zeit verbrachten wir fast alle mit intensiven Überlegungen über unsere Zukunft und die schönen Tage in Thailand - schlafend. ;)
Am Abend gab es dann noch ein nettes Programm, das den krönenden Abschluss für diesen Tag darstellte. Ich werde nicht so viel schreiben, da man diese Situationen eigentlich auch so gut verstehen kann... ;)
Das Spektakel kann beginnen...

und dann kam Papas Einsatz...
 Hihi, ein gelungener Abend an dem Mama und ich mal wieder so richtig aus voller Kehle lachen konnten.
Hab dich lieb Papa!

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