Donnerstag, 30. Juni 2011

We love Bangkok

Nach unserer doch irgendwie anstrengenden Reise durch Nordthailand hatten wir noch ein paar Tage in Bangkok, bevor Martin kam und unsere gemeinsame Inselzeit an stand. Diese nutzten wir auch gleich tatkräftig, denn am 05.04. ging es für uns noch einmal ab in meine Wohnung, da Wäsche sich ja bekanntlich nicht von allein wäscht und dann ab zu meiner Schule. Das mit der Wäsche war allerdings gar nicht so einfach... Da wir, während die Wäsche in der Maschine war, in die Schule fuhren, nahm Jonathan lieber Weise diese wieder raus und behielt sie bei sich im Zimmer. Soweit so gut. Als wir in der Schule waren, Mama und Papa glücklicher Weise auch Rita und Christiane kennen lernten, wurden wir von Christiane gefragt, ob wir nicht Lust hätten, mit ins Fashion Island zu kommen, einer riesigen Shopping Mall, wo es sehr günstig T-Shirts und sonstiges Zeug gibt. Das war zwar weniger der Grund, warum wir zustimmten, aber die Aussicht, in einem Laden die Bilder von Papas Kamerakarte auf einen Stick zu ziehen, war ausschlaggebend. Und so fuhren wir mit, verbummelten die Zeit in den Export- und Warehouse-Shops, wurden vielerlei fündig und vergaßen dabei glatt die Wäsche. Als wir dann zurück kamen hätte es viel zu lange gedauert, bis sie trocken gewesen wäre, draußen wollte ich sie auch nicht hängen lassen, da ich da nichts hätte machen können, wenn es angefangen hätte zu regnen. Also bin ich kurzer Hand mit Papa in einen Supermarkt gegangen und habe eine Wäscheleine gekauft. Die haben wir dann quer durch mein Zimmer gespannt und seitdem habe ich eine superpraktische Wäscheleine in meinem Zimmer. Tja deutsche Ingenieurskunst!!!

Nach unseren Fahrte mit dem Motorcy zur Schule, dem Klongboot zu mir und dann noch mit dem Bus waren wir insgesamt doch recht erschöpft und fuhren ins Hotel in die Innenstadt am späten Abend zurück.
Der nächste Tag sollte nämlich vielversprechend spannend und vor allem aktive werden.
Für Mama und mich ging es auf eine Fahrradtour durch die "grüne Lunge" Bangkoks - die paradiesische Insel inmitten der Großstadt. Da Papa ja leider kein Fahrrad mehr fahren kann, spendierten wir ihm eine schön lange Massage, damit er auch während unserer Abwesenheit beschäftigt sein würde. Das war er auch... Ich habe gelernt, dass man niemandem eine zweistündige Massage antun sollte, denn die Folgen sind noch Tage später für denjenigen spürbar. Nochmal ganz doll "Sorry" Papa, es war nur lieb gemeint.
Mama und ich genossen dagegen die Fahrt durch Bangkok in allen Zügen. Wir wurden ganz bequem am Morgen von unserem Hotel abgeholt (wir hatten die Tour von Deutschland aus schon gebucht, doch auch hier vor Ort kann man sich für eine der vielen verschiedenen Routen entscheiden) und wurden zu dem niederländischen Unternehmen in einer Art Hinterhof gefahren. Dort gab es dann für jeden ein schönes Hollandrad, dass sich viel bequemer fahren ließ, als meine Klapperkiste hier in Bangkok. Das hätte ich sofort getauscht...
Tja und dann ging es los, rein in den quirligen Straßenverkehr Bangkoks, durch enge Seitenstraßen, quer durchs Wohnzimmer anderer Leute und über ungefähr 90 cm breite Wege übers Wasser bzw. durch den Matsch. Das war schon irre und damit ihr auch davon was habt hier nun ein paar Bilder...
Zuerst ging es samt Fahrrad übers Wasser.
 Dabei sahen wir folgendes... ja auch das ist Bangkok!
Endlich am anderen Ufer angekommen konnte die Tour dann voll und ganz beginnen.
 Am Ende unserer Tour ging es noch zu einer echt beeindruckenden Brücke in Bangkok, Die ist echt riesig und man kann von der Mitte nicht die beiden Enden sehen. Gigantisch ist auch die Straßenführung hier, über einander, unter einander, nebeneinander und doch in verschiedene Richtungen... Wahnsinn. Das beeindruckt mich immer wieder!
 Das war ein wunderschöner Tag! Danke nochmal Mama!!!

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