Montag, 27. Juni 2011

Koh Phi Phi Don

Der Abend nach unserem abenteuerlichen Ausflug verlief eher ruhig und ich konnte noch ein paar nette Schnappschüsse am Partystrand machen, bevor ihn die ganzen tanzwütigen Jugendlichen überfluteten.
Die folgenden Tage haben wir auf der Hauptinsel Koh Phi Phi Don verbracht. Da wir bereits an unserem ersten richtigen Tag auf der Insel den Ausflug zum "Beach" gemacht haben, beschlossen wir, den zweiten Tag schön ruhig am Strand anzugehen. Das war mir auch ganz recht, da sich meine Halsschmerzen wieder etwas verschlimmert hatten und so konnte ich einfach mal entspannen und die Krankheit, Krankheit sein lassen. Wir suchten uns ein nettes Plätzchen an einem nicht so viel besuchten Strand und genossen dort ein paar Stunden am und im Wasser.
 
 Viel mehr gibt es zu diesem Tag auch nicht zu sagen, da wir eben einfach mal entspannt haben.
Am nächsten Tag beschlossen wir dann, die Insel mal ganz anders zu erkunden und so ging es für uns am Freitag hinein in die Berge und über alle Köpfe hinweg.
Wir hatten gelesen, dass es auf der Insel einen Aussichtspunkt geben sollte, den man fußläufig in einer halben Stunde erreichen sollte. Naja, wer die Zeit genommen hat muss an die Hitze gewöhnt und vor allem auch echt sportlich rauf gewesen sein. Wir schnauften also die Berge hinauf, in der prallen Sonne und auf Beton. Das hat nicht so wahnsinnig Spaß gemacht, aber nach einer halben Ewigkeit Prusten und Schnaufen lohnte sich der Ausblick allemal!!!
 
 Nun waren wir schon einmal hier oben, da dachten wir uns, dass wir auch noch ein bisschen weiter die Insel erkunden könnten. Ursprünglich hatten wir sowieso vor, nach dem Aussichtspunkt an einen Strand zu gehen und da sahen wir passender Weise dort oben ein Schild mit der Aufschrift "Relax Beach". Na das klang doch vielversprechend. Also ging es mit Sack und Pack weiter ins Ungewisse. Und das kann man echt wörtlich nehmen. Denn erst mussten wir durch ein kleines Bergdorf hindurch, wo wir an einem weiteren Aussichtspunkt ankamen und haben dort dann weiter nach dem Weg zu dem ominösen Relax Beach gefragt. Ein älterer Herr strahlte uns auch gleich an und zeigte uns die Richtung, denn mehr konnte man nicht sehen, da der Weg direkt durch den dichten Urwald ging. Das war dann Abenteuer Nummer zwei - leider gepaart mit extrem vielen und angriffslustigen Moskitos. Nach eine halben Stunde quer durch den Urwald erreichten wir - reichlich zerstochen, durchgeschwitzt und erledigt - den Strand. Kurz; es hatte sich alles gelohnt. Ich konnte hier noch ein bisschen schnorcheln und den zweiten Film meiner, auf Koh Phi Phi erworbenen, Unterwasserkamera vollknipsen. Die Bilder werde ich noch heute in die Entwicklung geben, damit ihr auch die ganz bald sehen könnt. Hier nun erst einmal so ein paar Eindrücke von über der Wasseroberfläche ;)
 
 Leider hieß es auch für uns irgendwann wieder aufbrechen. Da wir aber absolut keine Lust hatten, noch einmal ungefähr eineinhalb Stunden zu wandern und zu schwitzen, haben wir uns ein Longtailboot gemietet und sind so bis zum Pier gefahren. Dabei sind wir zwar auch wieder klitschnass geworden, aber diesmal eben wieder von den hohen Wellen, die genau vor der Bucht des Piers besonders hoch sind. Hat Spaß gemacht und sich echt gelohnt, mal ab vom Wege etwas zu suchen.

Keine Kommentare: