...ich gehe ran, Melanie ist dran. Ich ahne bereits da schon den Ausgang der Geschichte...
Die Schule bleibt bis einschließlich Freitag noch geschlossen. Der Schuldirektor hat zwar gestern noch gesagt, dass wir auf jeden Fall auf machen, doch heute ist die Lage eben so. Melanie ist erschüttert, da sie ihren Freund vor einer halben Stunde zum Flughafen gebracht hat und er noch überlegt hatte, seinen Flug umzubuchen und länger zu bleiben. Das Schicksal meinte es nicht gut mit ihnen. Nun sitzt er am Flughafen und wartet auf seinen Flieger und sie hat noch eine Woche länger frei - naja frei sofern man das nennen kann. Jetzt greift nämlich das bereits schon einmal erwähnte E-Learning und die Lehrer müssen ihren Schülern Aufgaben zuschicken, die diese dann erledigen müssen, ihnen wieder zurück schicken und sie dann kontrollieren und den Schülern wieder zurückschicken müssen. Ein einziges Hin- und Her-Geschicke also.
Auch andere Lehrer sind von diesen spontanen Aktionen getroffen, da sie gestern Abend extra aus Deutschland zurückgekommen sind, um zur Schule zu kommen, um heute zu erfahren, dass sie noch eine Woche hätten länger bei ihren Familien bleiben können.
Mich trifft das ganze nicht so hart, doch das Angebot von Melanie, mit ihr spontan nach Singapur zu fliegen habe ich dann doch ausgeschlagen, da meine finanzielle Situation in der letzten Woche etwas gedrückt wurde.
Aber weiterhin von meiner Seite aus Entwarnung - kein Wasser in Sicht...
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