Die erste Nacht war (wie leider zu erwarten) nicht besonders. Ich bin sehr froh, dass mich Nadine über Nacht bei sich aufgenommen hat. So konnten wir wenigstens um die Wette schwitzen und NICHT schlafen. Es ist einfach auch in der Nacht noch unerträglich warm und so werden wir wohl in den nächsten Tagen doch mit AirCon schlafen müssen, damit unser Körper überhaupt zum Schlafen kommt. Ich bin wirklich froh, dass ich Nadine hier an meiner Seite habe, so kommt wenigstens nur abends das Heimweh hoch und da kann ich schnell zu ihr krabbeln.
Bevor ich nun von meinem ersten Tag an der Schule berichte, erst einmal ein Überblick über den gestrigen Abend.
Wir waren dann gestern wirklich noch mit Laura beim Thaiboxen - trotz völligem Jetlag und fiesen Müdigkeitsattacken. Nach einer langen (fast eine Stunde) und abenteuerlichen Reise mit dem Taxi quer durch Bangkok (eigentlich sind wir immer wieder nur hin und her gefahren, da viele Straßen aufgrund einer Graduation-Feier dicht waren) kamen wir endlich (in der Nähe) des Thaibox-Vereins an. Ich meine damit wirklich in der Nähe, da wir am Ende so lange im Stau standen, dass wir den Rest zu Fuß gegangen sind (vollkommen untypisch in Thailand, denn hier wird auch der kürzeste Weg mit dem Motorrad-Taxi, dem Taxi oder per Bus zurückgelegt (Tuk-Tuks fahren eher in der City, wo wir ja definitiv nicht sind; ab und zu verirrt sich aber doch einmal eins hier raus).
Der Verein wird von einer wirklichen Thaibox-Größe hier in Thailand geleitet, weshalb man auch vergleichsweise viel für das Training bezahlen muss. Da wir ja aber nur Laura und ihren festen Freund Ek begleitet haben, war uns das ziemlich relativ.
Nun also mal ein paar Eindrücke vom Thaiboxen in Bangkok...
der Herr ohne Oberteil mit schwarzer Hose ist Ek (die beiden haben sich beim Thaiboxen kennengelernt)
im Hintergrund Laura beim Training, vorn links kommt Ek ins Bild gelaufen
Es war interessant, beim Training zuzusehen. Interessiert an neuen "farang" (Westlichen), begeistert von ihrem Sport und vielleicht auch interessiert an neuen Mitgliedern in ihrem Verein, wurden die Trainer schnell aufmerksam auf Nadine und mich und gaben uns kurzer Hand, ohne, dass wir etwas dagegen hätten tun können, erste Einweisungen in die hohe Kunst des Thaiboxen. Fester Stand, wie hält man die Fäuste (zum Glück schön gepolstert mit dicken Boxhandschuhen), wie bewegt man sich dynamisch beim Schlagen und welche unterschiedlichen Schläge gibt es. Nach den erste Boxversuchen durften wir dann auch einmal kurz verschnaufen, bis es schließlich weiter mit den Übungen ging. Nach den ganzen rechten und linken Hieben, den Kicks mit dem ausgestreckten Bein auf eine Matte und Kombinationen aus allem inklusive Schlägen mit dem Ellenbogen und dem Knie waren Nadine und ich ganz schön platt, zumal wir nicht einmal Sportklamotten dabei hatten. So ging es also nach gut 2 Stunden wieder ab nach Hause. Auf dem Weg machten wir noch Halt an einer den vielen Garküchen und aßen typisch thailändische Sachen. Da ich mir die Namen nicht gemerkt habe, müssen Beschreibungen reichen.
Wir hatten viele verschiedene Gerichte, die aber alle mit Knetreis gegessen werden. Darunter ist Reis zu verstehen, der nicht in den Händen klebt, sodass man ihn, ohne danach die Hände von dem Schleim befreien zu müssen, gut in mundgroße Stückchen kneten kann. Der ist im Übrigen auch sehr lecker.
Dazu gab es einen Papaya-Salat mit Limette, Erdnüssen, Zitrone und gewürzt mit Zucker, Essig und noch was ("Som dtam" oder so ähnlich).
Es gab auch diverse Gerichte mit zerkleinertem Fleisch (sowohl Ente, als auch Rind, als auch Schwein) mit diversen Kräutern und Gewürzen und Zitronengras. Als Abschluss gab es noch eine traditionelle Bangkoker Suppe, mit allerlei Grünzeug, und Fleisch drin, die mir allerdings aufgrund des extrem stark schmeckenden Zitronengrases und des Thai-Basilikum nicht wirklich geschmeckt hat.
Nach dem Essen ging es mit dem Taxi zurück ins Apartment und dann nach einer ziemlichen Heimwehattacke und langen Versuchen Nadine wach zu machen, endlich ins Bett. Dank Nadine konnte ich auch halbwegs entspannt schlafen (durfte bei ihr im Zimmer bleiben). Damit schließt sich der Kreis zu meiner Einleitung und ich kann endlich von dem ersten Tag an der Schule berichten.
Wir hatten viele verschiedene Gerichte, die aber alle mit Knetreis gegessen werden. Darunter ist Reis zu verstehen, der nicht in den Händen klebt, sodass man ihn, ohne danach die Hände von dem Schleim befreien zu müssen, gut in mundgroße Stückchen kneten kann. Der ist im Übrigen auch sehr lecker.
Dazu gab es einen Papaya-Salat mit Limette, Erdnüssen, Zitrone und gewürzt mit Zucker, Essig und noch was ("Som dtam" oder so ähnlich).
Es gab auch diverse Gerichte mit zerkleinertem Fleisch (sowohl Ente, als auch Rind, als auch Schwein) mit diversen Kräutern und Gewürzen und Zitronengras. Als Abschluss gab es noch eine traditionelle Bangkoker Suppe, mit allerlei Grünzeug, und Fleisch drin, die mir allerdings aufgrund des extrem stark schmeckenden Zitronengrases und des Thai-Basilikum nicht wirklich geschmeckt hat.
Nach dem Essen ging es mit dem Taxi zurück ins Apartment und dann nach einer ziemlichen Heimwehattacke und langen Versuchen Nadine wach zu machen, endlich ins Bett. Dank Nadine konnte ich auch halbwegs entspannt schlafen (durfte bei ihr im Zimmer bleiben). Damit schließt sich der Kreis zu meiner Einleitung und ich kann endlich von dem ersten Tag an der Schule berichten.

4 Kommentare:
hmh, der rest kommt noch, wa? :) gehste da jetzt öfter hin, zum thaiboxen?? kerstin
mal sehen, ob wir das öfter machen.
stillstand??? Kerstin
nein kein Stillstand, ich bin am Schreiben. Komme mit den ganzen Eindrücken nciht hinterher
ich setzt mich heute rabn, damit ich vorwärts komme
Versprochen
Hab dich lieb
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