Am letzten Samstag stand in Bangkok mal etwas ganz anderes an - das Bangkok Summer Festival. Da auf diesem Festival laut Aussagen der anderen aber hauptsächlich Rock gespielt werden sollte, was nun wirklich nicht so meine Richtung ist, beschloss ich, meinen Tag unabhängig von ihnen zu planen. Gesagt getan und so schrieb ich bereits am frühen Morgen bei Skype mit Melanie und vereinbarte ein Treffen gegen Mittag. Nadine entschloss sich kurzer Hand auch erst später auf das Festival zu gehen und begleitete mich.
So habe ich an diesem Tag das erste Mal meine potentielle Notanlaufstelle bei Heimweh gesucht und gefunden. Melanie wohnt in einem wirklich schönen Haus, bei dem ich voll und ganz verstehen kann, dass man sich darin allein etwas einsam fühlt. Lange blieben wir in den vier Wänden bei solch schönem Wetter jedoch nicht sitzen und beschlossen, den Pool der Perfect-Place-Community auf die Probe zu stellen. Er bestand sie mit Bravur - also das muss man diesem abgetrennten und von dem eigentlichen Bangkok sehr fernen Wohnen lassen, der Pool und die vielen Angebote, die man aufgrund der Community-Mitgliedschaft nutzen kann, sind echt super.
Genauso super fanden Nadine und ich Melanies Idee, nach dem Schwimmen bei ihr zu Hause mal wieder so richtig zu kochen. und was gibt es, wenn sich drei Mädels einige sind, das es lecker sein soll, nicht zu lange dauern und noch dazu einfach mal ganz untypisch Thai - genau Nudeln mit Bolognese-Soße, dazu gemischten Salat mit selbst gemachtem Dressing und zum Nachtisch selbst gemachtes Mango-Eis. Oh man, haben wir es uns schmecken lassen.
;) Ich weiß ja, wem diese Teller ganz besonders gut gefallen werden ;)
Nach dem leckeren Essen, machte sich Nadine dann auf den Weg, um sich mit Claire noch ein bisschen das Festival anzusehen und auch Jonathan, Laura, Ek und Bene machten sich am Abend los dorthin. Ich beschloss den Abend erst ein wenig bei Melanie ausklingen zu lassen und blieb noch bis kurz nach 6 bei ihr und dann machte auch ich mich auf den Heimweg, um mit Martin zu skypen. Als ich dann so zu Hause saß, dachte ich mir, dass ich mir den Film "Avatar" noch einmal auf Deutsch anschauen wollte, da ich bei der Version auf Englisch, die wir unter der Woche mal gesehen hatten, doch nicht jeden Dialog ganz verstanden hatte - außerdem gefällt mir der Film doch erstaunlich gut. Und so habe ich mir meinen Abend mal ganz allein gemütlich gemacht.
Am Samstag war also ein wirklicher Relax-Tag und so hatte ich schon am Samstagabend die Idee, den Sonntag etwas ereignisreicher zu gestalten. Da ich schon lange mal ins Siam Ocean World gehen wollte, einem großen Aquarium in den Kellergeschossen eines Einkaufszentrums in Bangkok City, schlug ich dies Nadine am Sonntagmorgen vor. Da sie sofort begeistert war - sie möchte wahrscheinlich Meeresbiologie studieren und ein Praktikum im Siam Ocean World während der Ferien machen - machten wir uns auch bald auf den Weg. Im Siam Paragon angekommen, so der Name des Einkaufszentrums, mussten wir uns erst einmal etwas zum Mittag essen suchen. Bei diesem riesigen Food-Court war es jedoch gar nicht so einfach, das passend für das nötige Kleingeld zu finden. Man muss dazu sagen, dass das Siam Paragon auch eines der gehobenen Einkaufshäuser in Bangkok ist und somit waren wir leicht geschockt von den Preisen um die 150 Baht, wo wir das doch nciht einmal zu sechst in unserer Soi zum Abendbrot bezahlen. Naja, wir suchten und fanden schließlich einen Laden, bei dem es laut Karte ganz anständige Sachen gab und beschlossen, uns für 130 Baht mal richtig was zu gönnen. Merke: Nicht alles, was teuer ist, schmeckt. Das Essen war wirklich das Schlechteste, was ich hier je gegessen habe. Aber gut, danach ging es dann ab in die bunte Farbenpracht der Unterwassertierchen. Bereits am Eingang landeten wir dabei unseren ersten Treffer... Normalerweise kostet der Eintritt für Erwachsene (farang) 850 Baht, was sogar für unsere Verhältnisse ganz schön teuer ist. Da dachte ich mir, ich probiere meinen tollen Freiwilligen-Ausweis ein zweites mal aus (Erinnerung: bei Jim Thompson House musste ich nur die Hälfte zahlen!). Tja nun gab ich also die Karte dem Herrn an dem Kartenverkauf und der guckte mich erst einmal verdutzt an. Nachdem er mich ein paarmal gefragt hatte wofür die Karte denn sei und was ich hier in Thailand genau machen würde, fragte er sogar gezielt wo. Da unser Thai mittlerweile recht gut ist, antworteten Nadine und ich zügig in, mit Garantie noch falsch betonten, Thai, dass wir an einer Schule in Minburi arbeiten würden. Das schien ihm zu genügen und so stellte er mir eine Rechnung über 700 Baht aus, die ich auch brav bezahlte... Immerhin 150 Baht gespart. Als Nadine dann ebenfalls eine solche Vergünstigung haben wollte, sagte er uns, dass ich bereits für sie mit gezahlt hätte... na Mensch, wenn das mal nichts ist. So haben wir im Endeffekt mit der netten Karte weniger gezahlt als den normalen Kindereintrittspreis von 400 Baht. Wer sagts denn! Also ab rein.
Nadine leuchteten schon bei den ersten Geschöpfen und Pflanzen die Augen und so streiften wir schwer begeistert durch den Aquarien-Dschungel.
So habe ich an diesem Tag das erste Mal meine potentielle Notanlaufstelle bei Heimweh gesucht und gefunden. Melanie wohnt in einem wirklich schönen Haus, bei dem ich voll und ganz verstehen kann, dass man sich darin allein etwas einsam fühlt. Lange blieben wir in den vier Wänden bei solch schönem Wetter jedoch nicht sitzen und beschlossen, den Pool der Perfect-Place-Community auf die Probe zu stellen. Er bestand sie mit Bravur - also das muss man diesem abgetrennten und von dem eigentlichen Bangkok sehr fernen Wohnen lassen, der Pool und die vielen Angebote, die man aufgrund der Community-Mitgliedschaft nutzen kann, sind echt super.
Genauso super fanden Nadine und ich Melanies Idee, nach dem Schwimmen bei ihr zu Hause mal wieder so richtig zu kochen. und was gibt es, wenn sich drei Mädels einige sind, das es lecker sein soll, nicht zu lange dauern und noch dazu einfach mal ganz untypisch Thai - genau Nudeln mit Bolognese-Soße, dazu gemischten Salat mit selbst gemachtem Dressing und zum Nachtisch selbst gemachtes Mango-Eis. Oh man, haben wir es uns schmecken lassen.
;) Ich weiß ja, wem diese Teller ganz besonders gut gefallen werden ;)
Nach dem leckeren Essen, machte sich Nadine dann auf den Weg, um sich mit Claire noch ein bisschen das Festival anzusehen und auch Jonathan, Laura, Ek und Bene machten sich am Abend los dorthin. Ich beschloss den Abend erst ein wenig bei Melanie ausklingen zu lassen und blieb noch bis kurz nach 6 bei ihr und dann machte auch ich mich auf den Heimweg, um mit Martin zu skypen. Als ich dann so zu Hause saß, dachte ich mir, dass ich mir den Film "Avatar" noch einmal auf Deutsch anschauen wollte, da ich bei der Version auf Englisch, die wir unter der Woche mal gesehen hatten, doch nicht jeden Dialog ganz verstanden hatte - außerdem gefällt mir der Film doch erstaunlich gut. Und so habe ich mir meinen Abend mal ganz allein gemütlich gemacht.
Am Samstag war also ein wirklicher Relax-Tag und so hatte ich schon am Samstagabend die Idee, den Sonntag etwas ereignisreicher zu gestalten. Da ich schon lange mal ins Siam Ocean World gehen wollte, einem großen Aquarium in den Kellergeschossen eines Einkaufszentrums in Bangkok City, schlug ich dies Nadine am Sonntagmorgen vor. Da sie sofort begeistert war - sie möchte wahrscheinlich Meeresbiologie studieren und ein Praktikum im Siam Ocean World während der Ferien machen - machten wir uns auch bald auf den Weg. Im Siam Paragon angekommen, so der Name des Einkaufszentrums, mussten wir uns erst einmal etwas zum Mittag essen suchen. Bei diesem riesigen Food-Court war es jedoch gar nicht so einfach, das passend für das nötige Kleingeld zu finden. Man muss dazu sagen, dass das Siam Paragon auch eines der gehobenen Einkaufshäuser in Bangkok ist und somit waren wir leicht geschockt von den Preisen um die 150 Baht, wo wir das doch nciht einmal zu sechst in unserer Soi zum Abendbrot bezahlen. Naja, wir suchten und fanden schließlich einen Laden, bei dem es laut Karte ganz anständige Sachen gab und beschlossen, uns für 130 Baht mal richtig was zu gönnen. Merke: Nicht alles, was teuer ist, schmeckt. Das Essen war wirklich das Schlechteste, was ich hier je gegessen habe. Aber gut, danach ging es dann ab in die bunte Farbenpracht der Unterwassertierchen. Bereits am Eingang landeten wir dabei unseren ersten Treffer... Normalerweise kostet der Eintritt für Erwachsene (farang) 850 Baht, was sogar für unsere Verhältnisse ganz schön teuer ist. Da dachte ich mir, ich probiere meinen tollen Freiwilligen-Ausweis ein zweites mal aus (Erinnerung: bei Jim Thompson House musste ich nur die Hälfte zahlen!). Tja nun gab ich also die Karte dem Herrn an dem Kartenverkauf und der guckte mich erst einmal verdutzt an. Nachdem er mich ein paarmal gefragt hatte wofür die Karte denn sei und was ich hier in Thailand genau machen würde, fragte er sogar gezielt wo. Da unser Thai mittlerweile recht gut ist, antworteten Nadine und ich zügig in, mit Garantie noch falsch betonten, Thai, dass wir an einer Schule in Minburi arbeiten würden. Das schien ihm zu genügen und so stellte er mir eine Rechnung über 700 Baht aus, die ich auch brav bezahlte... Immerhin 150 Baht gespart. Als Nadine dann ebenfalls eine solche Vergünstigung haben wollte, sagte er uns, dass ich bereits für sie mit gezahlt hätte... na Mensch, wenn das mal nichts ist. So haben wir im Endeffekt mit der netten Karte weniger gezahlt als den normalen Kindereintrittspreis von 400 Baht. Wer sagts denn! Also ab rein.
Nadine leuchteten schon bei den ersten Geschöpfen und Pflanzen die Augen und so streiften wir schwer begeistert durch den Aquarien-Dschungel.
Zwischendurch gönnten wir uns ein paar Scherze, die auch wirklich zur allgemein guten Stimmung beitrugen.
Das Ende des Rundgangs versüßten wir uns mit herzzerreißend lustigen Fotos vor videogesteuerten Minitoren und trugen dabei zur allgemeinen Belustigung der thailändischen Kinder bei.
Hier kommen sie nun - unsere Top 7...
Nachdem wir also die Unterwasserwelt erkundet hatten, ging es für uns weiter in das Einkaufszentrum MBK. Das hatte ich ja erst durch den Besuch von Mathi überhaupt kennen gelernt. Ich wusste zwar, wo es lag, doch drin war ich vorher noch nie. Also wollte ich auch Nadine dieses Wunder der gequetschten Läden und riesiger Preisvariationen zeigen und fand auch prompt eine echt schicke Tasche (Echtleder), die ich mir nach langen Verhandlungen zu eigen machte.
Nach langem schlendern durch die vielen Gänge fiel mir ein lustiger Laden im Erdgeschoss des Zentrums ein - ein Fisch Spa. ich wollte das schon immer einmal ausprobieren, habe mich aber nie dort rein getraut. Nadine und ich nahmen unseren Mut zusammen und vagten den Selbstversuch. Was ist Fisch Spa aber eigentlich? Tja eigentlich setzt man sich wie auf eine gemütliche Bank und hält seine Füße halt in ein Wasserbecken. Die Besonderheit daran - es schwimmen viele kleine Fische in dem Becken, die alle ganz scharf darauf sind, die abgestorbenen Hautzellen an den Füßen und den Beinen (wenn gewünscht auch an den Händen) abzuknabbern.
Stellt euch also vor, wie zwei sowieso schon aufgeregte Hühner ihre plattgelatschten Rennsemmeln in dieses Wasserbecken halten und die Fischen in einem Affenzahn an die Füße schwimmen und prompt anfangen, daran herumzuknabbern. Nadine konnte es erst einmal gar nicht aushalten und zog ihre Füße sofort wieder aus dem Wasser heraus, sodass alle Fische an meinen Beinen klebten und ich vor Lachen kaum noch gerade sitzen konnte. Zum Glück haben wir uns nur für 15 Minuten entschieden, denn selbst die waren so lang, wie schon lange nicht mehr. Wir saßen also da, lachten vor uns hin, da wir das Karbbeln an den Füßen kaum aushalten konnten, teilweise tat es ehrlich gesagt auch weh, wenn sich ein Fisch zwischen die Zehen verirrt hatte und volle Kanne dort anfing zu knabbern. Aber auf die schöne weiche Haut, die man nach einer solchen Behandlung hat, wollten wir selbstverständlich auch nicht verzichten. und so lenkten wir uns, stark grinsend und teilweise laut ausbrechend, damit ab, die Menükarte des gegenüber liegenden Thai-Restaurants zu lesen - auf Thai versteht sich! Und wer sagts denn, wir konnten sogar einiges lesen und haben die Buchstaben für uns auch noch einmal wiederholt. Nach endlosen Lachanfällen, Lesewettbewerb und vielen verdutzten Blicken der vorbeigehenden Thais waren die 15 Minuten endlich vorbei und wir schwebten immer noch kichernd, aber dafür mit ultraweichen Füßen, aus dem MBK heraus.
Nach langem schlendern durch die vielen Gänge fiel mir ein lustiger Laden im Erdgeschoss des Zentrums ein - ein Fisch Spa. ich wollte das schon immer einmal ausprobieren, habe mich aber nie dort rein getraut. Nadine und ich nahmen unseren Mut zusammen und vagten den Selbstversuch. Was ist Fisch Spa aber eigentlich? Tja eigentlich setzt man sich wie auf eine gemütliche Bank und hält seine Füße halt in ein Wasserbecken. Die Besonderheit daran - es schwimmen viele kleine Fische in dem Becken, die alle ganz scharf darauf sind, die abgestorbenen Hautzellen an den Füßen und den Beinen (wenn gewünscht auch an den Händen) abzuknabbern.
Stellt euch also vor, wie zwei sowieso schon aufgeregte Hühner ihre plattgelatschten Rennsemmeln in dieses Wasserbecken halten und die Fischen in einem Affenzahn an die Füße schwimmen und prompt anfangen, daran herumzuknabbern. Nadine konnte es erst einmal gar nicht aushalten und zog ihre Füße sofort wieder aus dem Wasser heraus, sodass alle Fische an meinen Beinen klebten und ich vor Lachen kaum noch gerade sitzen konnte. Zum Glück haben wir uns nur für 15 Minuten entschieden, denn selbst die waren so lang, wie schon lange nicht mehr. Wir saßen also da, lachten vor uns hin, da wir das Karbbeln an den Füßen kaum aushalten konnten, teilweise tat es ehrlich gesagt auch weh, wenn sich ein Fisch zwischen die Zehen verirrt hatte und volle Kanne dort anfing zu knabbern. Aber auf die schöne weiche Haut, die man nach einer solchen Behandlung hat, wollten wir selbstverständlich auch nicht verzichten. und so lenkten wir uns, stark grinsend und teilweise laut ausbrechend, damit ab, die Menükarte des gegenüber liegenden Thai-Restaurants zu lesen - auf Thai versteht sich! Und wer sagts denn, wir konnten sogar einiges lesen und haben die Buchstaben für uns auch noch einmal wiederholt. Nach endlosen Lachanfällen, Lesewettbewerb und vielen verdutzten Blicken der vorbeigehenden Thais waren die 15 Minuten endlich vorbei und wir schwebten immer noch kichernd, aber dafür mit ultraweichen Füßen, aus dem MBK heraus.
So viel zu meinem Wochenende ;)
3 Kommentare:
hmh, na aber klar, wenn du das willst, sollst du das tun. hab mich zwar schon sehr auf den restsommer gefreut, aber naja. was für dich gut ist, werd ich immer unterstützen! wie teuer is denn bankok? kann man bei dir wohnen? haste urlaubsmöglichkeiten? reißt mich ja schon....Kerstin
hallo, ich hatte hier schonmal gepostet, was isn hier los??
franzi, ich würd dir gern besuchen kommen, wenn das denn ginge, wenn du uns hier so lange fernbleibst würde sich das ja sehr lohnen. ich freue mich für dich, dass es dir da so gut gefällt.
kussi. Kerstin
Ja ja ja, meine Kerstin kommt mich besuchen.
Ich freu mich schon ganz doll auf dich. Zwei Wochen Mädelspower in Bangkok und Umland!!!
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