Heute war das Programm des Vorbereitungsseminars mal etwas abwechslungsreicher, dafür aber auch länger.
Nach der morgendlichen Homezone in der es um Privilegierung, Armut und Entwicklung ging, folgte die entspannte Mittagspause in der sogar einmal die Sonner hervor kam und uns die Stunden versüßte... Manche gingen joggen, manche spielten Frisbee und ich habe mich der Tageszeitung und einem Spaziergang durch das Wäldchen am Werbellinsee gewidmet.
Alles noch nicht sehr spannend, doch nun kommt erst die Abwechslung...
Am Nachmittag hatten wir verschiedene Workshops zur Auswahl, in die wir uns bereits in den vergangenen Tagen eintragen mussten. Zur Auswahl standen Workshops zu den Themen Rassismus, Gender Bias, Sport und Kultur, Radio, Schreibwerkstatt, Schablonen-Druckerei und viele weitere. Ich habe mich für den kreativen Workshop zur Gestaltung von Taschen/Beuteln durch Schablonendruck eingeschrieben und dort auch einen Platz bekommen, wobei ich meinen Zweitwunsch "Wer hat Lust auf Frust" zum Thema wie gehe ich mit Problemen im Gastland um, auch nicht schlecht gefunden hätte. Das Feedback der Teilnehmer, es sei wie eine Selbsthilfegruppe gewesen, lies mich dann aber doch aufatmen, dass ich in dem anderen Workshop gelandet bin.
Hier nun ein paar Eindrücke von unserer kreativen Arbeit...
ein paar der zur Verfügung stehenden Grafiken - frei kombinier- und veränderbar selbstverständlich
nach fleißigem Abzeichnen den Motive und Ausschneiden der Schablone ging es an die richtige Farbwahl
Vorn links - die zweite Freiwillige in Bangkok - Nadine
vorn rechts - immer gute Laune und ein sehr angenehmer Mensch - meine Zimmermitbewohnerin Eva (Ghana)
das Ergebnis von Eva
meine zwei Ergebnisse aus diesem Workshop
das kulturweit-Logo neu in Szene gesetzt!
Am Abend gab es dann wieder ein Buffet mit reichlich Auswahl, die ich diesmal auch für euch abgelichtet habe ;)
Ich muss gestehen, dass es bei weitem besseres Essen gibt, doch für eine Großküche, die täglich zum Frühstück, zum Mittag und zum Abendessen neben 180 Freiwilligen, den ganzen Trainern und dem kulturweit-Team auch noch einen Fußballverein aus Berlin Lichtenberg und Sportler aus dem FC Köpenick/Oberspree durchfüttern müssen, ist es echt gut.
Eigentlich gibt es alles was das Herz begehrt, nur halt nicht so frisch wie selbst gemacht.
So nun habe ich euch genug Hunger gemacht. Ich wünsche euch noch einen schönen Abend und freue mich, auch von euch mal was zu hören oder zu lesen.
Hab euch lieb!
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