So nun ist der zweite Tag in Hanoi auch schon wieder vorbei und ich sitzte gespannt in der Hostel-Lobby und warte auf Nadine. Mal sehen, wann sie hier eintrudelt.
Auch heute hatte ich mir wieder ein kleines Programm zusammengestellt, das diesmal jedoch etwas weitlaeufiger war, sodass ich nicht so viel schaffen konnte, wie gestern. Ausserdem war es extrem viel waremer., ich schaetze mal so um die 37 Grad und so war ich aufgrund der Hitze auch nicht wirklich animiert, besonders viel zu machen. Nichts desto trotz machte ich mich gemeinsam mit Marek (Pole) und Heidi (Amerikanerin) auf die Socken. Ausgestattet mit langen Hosen und Schultern bedeckenden T-Shirts ging es fuer uns Richtung Westen zum Ho Chi Minh Mausoleum. Das war erst einmal gar nicht so einfach zu finden. Obwohl, zu finden eigentlich schon, aber auch rein zu kommen. Da uns ein Guard des Ministries of Foreign Affairs leider eine falsche Auskunft bezueglich der Richtung gab, kamen wir am anderen Ende des Komplexes heraus und mussten erst einmal noch gefuehlt einen ganzen Stadtteil durchkreuzen, bis wir dann endlich an dem gewuenschten Eingangstor ankamen. Dazu muss man sagen, dass das Mausoleum nur von 7:00 bis 11:00 Uhr offen hat und wir uns somit am Ende schon ganz schoen beeilen mussten, um nicht der Eintritt zu verpassen. Da es die populaerste Touristenattraktion Hanois bzw. ganz Vietnams ist, pilgern jedes Wochenende mehrere tausend Vietnamesen und Touristen zu dem Gebaeude, um "Uncle Ho" einen Besuch abzustatten und ihm Respekt zu zollen. Auch heute standen extrem viele Menschen vor dem, doch echt unspektakulaeren, Betonklotz und wollten hinein. Aus diesem Grund hatten wir schon Angst, die Zeit gar nicht zu schaffen, doch nach ein paar Minuten in einer Reihe warten (erinnerte ein bisschen wie an die Kindergartenzeit: in Zweierreihe aufstellen) ging es dann auch fuer uns, gefuerht von einer speziell dafuer angestellten Person, in Zweierreihe wie gesagt und vorbei an etlichen Duzent Guards in schneeweisser Uniform, rein ist das extrem heruntergekuehlte Gemaeuer. Da drin war echt ne Totenstimmung: Man darf nicht reden, alle fuenf Meter steht ein Wachposten und passt auf, dass du auch ja nicht stehen bleibst (wieso auch, seine Kamera musste man ja sowieso draussen abgeben - dazu gibt es jedoch auch eine lustige Story) und dann drin im Hauptzimmer, das nicht viel groesser ist als 30 qm, liegt er. Abgeschottet durch eine Art Graben von den Besuchern, gekleidet in khakifarbenen Sachen, blass im Gesicht aber dafuer erhalten als wuerde er nur ein Mittagsschlaefchen halten, kann man Ho Chi Minh leibhaftig sehen. Der irgendwie komische Augenblick, wenn alle auf ihn starren, kurze Gebete im Vorbeigehen sprechen und sich fragen, ob er es wirklich ist oder doch bloss eine Wachsfigur, dauert keine 30 Sekunden und schon ist der Spuk vorbei. Aber danach kann man wenigstens sagen: "Ich habe Onkel Ho besucht." Ehrlich gesagt, muss ich aber nicht noch ein zweites Mal haben.
Nun zu der naja vielleicht doch nicht so lustigen, aber eben passierten Story. Marek hatte am Eingang des Mausoleums seine Kamera nciht abgegeben und war drinnen dann auch ncoh so clever gewesen seine Haende in die Hosentaschen zu stecken (was uebrigens auch verboten ist) und dabei die Kamera anzuschalten., Die leuchtete natuerlich auf und bei der Daemmerstimmung in dem Gemaeuer bekam dies ein Guard mit. Schwubsdiwubs war er auch schon rausgefischt und musste in irgendeine Securitykontrolle, in die ich lieber nicht gewollt haette. Naja, Heidi und ich kamen jedenfalls wie gesagt ziemlich schnell draussen wieder an, doch Marek lies eine Weile auf sich warten. Heidi sagte dann nur: "Maybe he will really try the vietnamese prison.", da wir ihm davor noch gesagt hatten, dass er mit der nicht abgegebenen Kamera bestimmt Probleme bekommen wuerde. Naja, im Endeffekt ist alles gut gegangen und wir muessen nicht irgendwelche Knastbesuche machen. Zum Glueck...
Danach hat er sich dann wieder zurueck ins Hostel gemacht und wir sind noch weiter durch das Viertel der Botschaften zum Temple of Literature. Das ist ein ziemlich grosser Komplex an Gebaeuden, von dem ein Gebaeude frueher mal Vietnams erste Universitaet war. Es war ganz nett dort durchzuschlendern und einfach mal abzuschalten und ie Natur zu geniessen.
Das war dann auch schon wieder meine kleine Tour durch Hanoi und dann habe ich mich im Hostel daran gemacht, mal die weiteren Tage so zu planen, bzw. weitere Ziele unserer Reise rauszufinden. Ich habe ein paar ganz schoene Orte gefunden, wo ich hoffe, dass die anderen dort auch gern hin wuerden. Mal sehen. Mittlerweile ist es halb acht und Nadine ist immer noch nicht da... Naja, die Hoffnung stirbt zuletzt. ich wuensche euch noch einen schoenen Abend. Bis bald eine Reisebiene!
Das war dann auch schon wieder meine kleine Tour durch Hanoi und dann habe ich mich im Hostel daran gemacht, mal die weiteren Tage so zu planen, bzw. weitere Ziele unserer Reise rauszufinden. Ich habe ein paar ganz schoene Orte gefunden, wo ich hoffe, dass die anderen dort auch gern hin wuerden. Mal sehen. Mittlerweile ist es halb acht und Nadine ist immer noch nicht da... Naja, die Hoffnung stirbt zuletzt. ich wuensche euch noch einen schoenen Abend. Bis bald eine Reisebiene!
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen