Ich hatte euch ja versprochen, dass ich euch noch ein bisschen mehr von meinen Klong-Fahrradtouren erzähle, die ich jetzt öfter mal mit ein paar Lehrern aus meiner Schule mache. Gestern war es mal wieder soweit und ich habe mich mit Sabine, Silke und Dirk zusammen getan und die Gegend erkundet. Oft kennen wir nicht einmal unser Ziel - der Weg ist das Ziel. Denn oft ist es gar nicht so einfach einen Weg zu finden, da wir zwar zur besseren Orientierung schon mal das Navigationsgerät von Dirk haben, aber leider sind darauf natürlich die Klongwege, auf denen wir mit den Fahrrädern fahren, nicht eingezeichnet. und somit kann es schonmal sein, dass ein Weg unerwartet vor uns endet und wir uns irgendeinen anderen suchen müssen, um in eine bestimmte Richtung weiter zu kommen.
Beim letzten und für mich auch ersten Mal am 12.08., als auch Jonathan noch dabei war, begaben wir uns auf die Suche nach dem On Nut Klong, den wir am Ende nach etlichen Stunden Fahren auf anderen Wegen, auch endlich fanden. Die Eindrücke von der ersten ungeplanten Klong-Fahrradtour hier nun also endlich:
Nach knapp 5 Stunden Fahrrad fahren auf solch schmalen Wegen ist man ganz schön geschafft, hat aber auch viele tolle Eindrücke gewonnen. Deshalb habe ich mir gesagt: Auf jeden Fall wieder!!!
Und so ging es für mich wie gesagt an diesem Wochenende am 03.09. erneut rauf aufs Fahrrad und rein in die andere Welt Bangkoks...
Diesmal war unsere Gruppe etwas kleiner und so machten wir uns zu viert auf den Weg, den Weg zu finden ;)
Diesmal war das Motto des Tages eindeutlich: Ab in die Wildnis!
Ich finde es jedes Mal wieder toll, diese andere Welt innerhalb Bangkoks zu erkunden und somit habe ich auch schon bei den dreien angefragt, ob wir am 01.10. Martin auch mal mitnehmen können. Ich hoffe, das ist in deinem Interesse Schatz. Freu dich drauf!!!
Beim letzten und für mich auch ersten Mal am 12.08., als auch Jonathan noch dabei war, begaben wir uns auf die Suche nach dem On Nut Klong, den wir am Ende nach etlichen Stunden Fahren auf anderen Wegen, auch endlich fanden. Die Eindrücke von der ersten ungeplanten Klong-Fahrradtour hier nun also endlich:
Los ging es an der Schule und dann ab rein ins Perfect Place - so paradox es klingen mag, aber genau dort ist der Eingang zu den Klongwegen. Bei dieser Tour waren wir zu sechst - Sabine, ihr Sohn Hinrich, Silke und ihr Mann Dirk, Jonathan und ich.
Auf den knapp einen Meter breiten Wegen ging es dann rein ins Abenteuer. Vorbei an kleinen quasi selbstgezimmerten Häuschen mit kleinen Verschlägen für diverse Tiere - neben Kühen, Ochsen und Hühnern, sahen wir auch Ziegen, und Enten - ...
... über kleine klapprige Brücken, bei denen ich mich immer wieder frage, wie sie gebaut werden, ...
... hinein ins Landleben Bangkoks mit Fischfang, Landwirtschaft und allem, was dazu gehört, ...
... auch unter den großen Motorways Bangkoks sind wir gefahren, was schon irgendwie komisch war. Ebenfalls gewöhnungsbedürftig ist die knallharte Konfrontation mit der Wahrheit - der Blick vom Klong in ein Murban, also ein gehobenes und abgeschottetes Wohngebiet wie bei uns das Perfect Place. So nah und doch so fern...
Nachdem wir an der Bahnstation Ban Thap Chang angekommen waren, was kurz vor dem Flughafen ist, beschlossen wir, zurückzufahren. Auf diesem Rückweg fuhren wir dann quasi wortwörtlich durch die Wohnzimmer der Thais...
Wie gesagt.. der Weg war das Ziel! Deswegen ging es eben auch mal über unstabil wirkende Brücken und durch enge Seitengassen...
Nach knapp 5 Stunden Fahrrad fahren auf solch schmalen Wegen ist man ganz schön geschafft, hat aber auch viele tolle Eindrücke gewonnen. Deshalb habe ich mir gesagt: Auf jeden Fall wieder!!!
Und so ging es für mich wie gesagt an diesem Wochenende am 03.09. erneut rauf aufs Fahrrad und rein in die andere Welt Bangkoks...
Diesmal war unsere Gruppe etwas kleiner und so machten wir uns zu viert auf den Weg, den Weg zu finden ;)
Diesmal war das Motto des Tages eindeutlich: Ab in die Wildnis!
Zu Beginn ging es erst einmal vorbei an der Kasem Bundit Universität, die ganz in der Nähe meines Apartments und auch der Schule ist. Von dort suchten wir uns dann einen geeigneten Eingang zu den Klongwegen.
Zu Anfang war eigentlich auch alles wie beim letzten Mal. Schmale Wege, Gegenverkehr, sodass man irgendwie sich aneinander vorbeischlängelt, teilweise nicht gerade gut riechendes Klongwasser und einfach nur wunderbare Ruhe - in diesen Momenten weiß ich ganz genau, warum ich mich dafür entschieden habe, hier zu bleiben! Dann rauschte, als wir immer näher an den Flughafen heran kamen, auf einmal der A380 über uns rüber. Schon ein ganz schönes Schlachtschiff der Lüfte... Aber wie Martin so schön immer sagt: Trotzdem elegant! ;) (ich liebe dich)
Tja und wie wir quasi noch den Kopf nach den Fliegern ausstreckten wurde der Weg irgendwie immer unwegsamer. teilweise sah man den Klongweg gar nicht mehr, sodass es eine kleine Glücksangelegenheit war, diesen überhaupt noch zu treffen und nicht im Wasser zu landen, samt Sachen und Fahrrad. Spaß hat es auf jeden Fall gemacht, quer Feld ein zu stapfen, teilweise über lustige zusammengezimmerte "Brücken" zu balancieren und einfachnur IN der Natur zu sein. Da war ich das erste Mal richtig froh, dass ich gegen fast alles geimpft bin!
Nachdem wir diese wirklich abenteuerliche Strecke hinter uns gebracht hatten, folgt wieder die "zivilisierte" und oft auch unwirkliche Welt. So wirkte dieses Dunlop-Schild als Hintergrund für das einfache Haus doch etwas verzerrt... Die Kinder hatten trotzdem Spaß und nutzen den warmen Tag, bis dahin ohne Regen, um sich im Klong abzukühlen. Auch etwas, was ich nicht tun würde, doch immer noch besser als ein paar Minuten später, als ich sah, wie sich ein Mann seine Zähne mit diesem Wasser putzte. Man ist so viele andere Sachen gewöhnt. In unserer westlichen Welt heißt es immer nur: Achtung Keime! Bitte Desinfektionsspray nicht vergessen! Umso lustiger wirkt es, wenn ich mir vor Augen führe, dass ich von den ausgereisten Freiwilligen drei volle Flaschen Desinfektionsspray bekommen habe, da sie es, ebenso wie ich, in dem ganzen Jahr nicht gebraucht haben und die Irremache mal wieder bloß dem Konsum gedient hat.
Ich finde es jedes Mal wieder toll, diese andere Welt innerhalb Bangkoks zu erkunden und somit habe ich auch schon bei den dreien angefragt, ob wir am 01.10. Martin auch mal mitnehmen können. Ich hoffe, das ist in deinem Interesse Schatz. Freu dich drauf!!!
1 Kommentar:
Ich mache es kurz: Ja bitte, ich möchte unbedingt mitfahren. Ich fahre sehr gern Fahrrad und in diesen Gebieten zu fahren scheint mir eine tolle Sache. Ein wirklich wirklich interessanter Eintrag mein Schatz.
PS: Ich liebe dich auch:-)
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