Sonntag, 25. Juli 2010

kurze Rückmeldung

Oh man, jetzt ist es schon wieder so lange her, dass ich mich gemeldet habe.
Im Juni hatte ich ein bisschen Ausnahmesituation, da meine ganzen Klausuren anstanden, die ich, bis auf eine, mit gutem Zeitmanagement auch ganz passabel über die Bühne gebracht habe.
Nach meiner letzten Prüfung am 2. Juli ging dann alles auch ganz schnell... Koffer packen, meinen Hasis (sowohl groß als auch klein) tschüss sagen, das gepflegte Chaos im Hause Martin/Freinatis in Martins Hände geben und wieder ab bei den Eltern einziehen.
Warum? Seit dem 5. Juli bin ich in Berlin an der Deutschen Universität für Weiterbildung, einer kleinen privaten staatliche anerkannten Universität, im Praktikum und während Martin seit dem 3. Juli seinen ganzen Prüfungen meisterte, begab ich mich erstmals auf "berufstätige Beine". Das frühe Aufstehen beutelt mich zwar schon ganz schön, doch die Arbeit in der Studienberatung und Studierendenbetreuung macht mir wirklich viel Spaß. Mein Projekt, welches ich dort während meiner drei Monate bearbeite, ist auch sehr anspruchsvoll und nimmt mich voll ein. Sehr schön fand ich es, am Anfang eine Einführung in jede Abteilung zu bekommen, damit ich auch weiß, wie alles zusammen gehört, wer wem zuarbeitet und wo ich mich bei eventuellen Fragen melden kann.
Ich bin gespannt wie die nächsten zwei Monate noch so werden. Bis dahin muss ich mich noch ein bisschen mit meinem Laptop rumärgern, der mal wieder (zum dritten mal in diesem Jahr) eingeschickt werden musste. Nun hoffe ich, dass ich ein Neugerät gestellt bekomme und ich endlich mal ein Jahr ohne Ausfälle arbeiten kann. Naja, die Hoffnung stirbt zuletzt.

Ansonsten beginnt bei mir nun langsam wirklich die letzte heiße Phase... Die Bachelor-Arbeit steht an. Ein halbes Jahr früher als normal, doch mein Planungskalender ist voll und die Leistungen erbracht. Angestrebt ist der kommende Februar als Endstation meines Bachelorstudiums. Das Thema meiner Arbeit steht in Grundzügen fest und wartet nur noch darauf, festgezurrt und angemeldet zu werden. Und ab dann laufen 10 Wochen mit Garantie viel zu schnell ab, bis die Abgabe und dann vier Wochen später auch schon das Kolloquium folgt. Oh man, irgendwie habe ich mir das Studentenleben länger vorgestellt, aber das ging wirklich fix.

Nun wollen wir mal sehen, wie das so weitergeht. Ab März ist dann ein freiwilliger Aufenthalt von 6 Monaten im Ausland geplant. Beworben habe ich mich bei dem Programm kulturweit, das vom Auswärtigen Amt getragen wird. Dort gibt es die Möglichkeit, unter vielen hundert Bewerbern ausgewählt zu werden und dann für 6 oder wahlweise auch 12 Monate im Ausland einen Freiwilligendienst zu absolvieren. Ich habe mich dabei für die "Kontinente" Südostasien, Asien, Afrika und Lateinamerika beworben und die ersten zwei Auswahlrunden bereits gut überstanden. Ende August muss ich dann noch zu einem Bewerbungsgespräch nach Bonn und dort werden wahrscheinlich von meiner Seite aus die Weichen gestellt. Sollte das Gespräch dort gut verlaufen, liegen die Entscheidungen nicht mehr in meiner Hand und die Organisation (diese wurde mir bereits bestätigt: Pädagogischer Austauschdienst) entscheidet, ob ich genommen werde oder nicht. In der zweiten Auswahlrunde wurde mir bereits gesagt, dass mein Bewerbungsschreiben gut auf eine Stelle an einer deutschen Auslandsschule passen würde, was auch mein präferiertes Aufgabenfeld gewesen wäre. Deshalb bin ich auch hier gespannt, wie sich die Lage weiter entwickelt, ob ich genommen werde und wo ich eventuell hinkomme. Die endgültige Entscheidung steht am 15. September fest. Bis dahin heißt es weiter Daumen drücken.

So viel erste einmal von mir.
Ich melde mich alsbald zurück.

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