Sonntag, 20. September 2009

Angespannt... (Nachtrag vom September 2009)

... bin ich zur Zeit in jeder Sicht. Der wunderschöne Urlaub in Australien ist vorübergeflogen wie eine leichte Sommerbrise und wurde abgelöst vom bisher nervenaufreibendsten Stress, den ich bis heut erlebt habe.

Doch erst einmal zu Australien... Am 19.8. war es nun endlich wieder soweit. Genau ein Jahr und zwei Tage früher bin ich ja ebenfalls in dieses wunderschöne Land eingereist und habe mich dort verloren. Diesmal wurde der Abschied von Deutschland jedoch nicht mit Tränen und Heimweh begleitet, sondern von lieben Freunden der Familie, die uns vier in das weite, warme und wunderschöne Land ihrer Tochter schickten. Die Vorfreude überwiegte bei fast allen bereits Wochen vorher und wurde von der Erkältungsglocke kurz vor dem Start doch ziemlich gedrückt. Schon mit dem Gedanken, dass Martin und ich vielleicht allein fliegen müssten, sind wir zwei Tage vorher nach Magdeburg gekommen und haben nochmal alles dafür getan, dass wir auf keinen Fall meine Ellis zu Hause lassen müssen. Zum Glück ging es dann, zwar noch mit Husten und abgewürgter Stimme, endlich zum Flughafen nach Frankfurt. Bei schweißtreibenden Temperaturen und unerträglich langen Stunden bis zum Frankfurter Hauptbahnhof und weiter zum Flughafen schleppten sich also die vier Großstadt Berlin und Magdeburger mit ihren doch viel zu schweren Koffern auf die McDonalds-Aussichtsplattform und verabschiedeten sich von den Zurückbleibenden.



Noch von den Eindrücken der Boeing 747 überrumpelt begannen wir dann die schier endlose Reise von Deutschland, über Indien, nach Singapur, um dort nach 13 Stunden Flug und abermals 2 Stunden Aufenthalt einsehen zu müssen, dass weitere 7 1/2 Stunden Flug auf uns warteten.



Endlich früh um 6 in Sydney angekommen mussten wir uns nach solch einem Flugmarathon erst einmal frisch machen. Danach ging es dann frisch vergnügt mit Juliane nach Darling Harbour zum Frühstück.



Nach der ersten Verschnaufpause und einem gemütlichen Beisammensein nach soooo langer Zeit, haben wir dann mit unserer Reiseleiterin eine Stadtrundfahrt gemacht. Nach etlichen Blicken auf "Darling Hafen" und die "Harbour Brücke" ging es dann auch in die Vororte nach Watsons Bay. Von dort genossen wir den Blick einerseits auf die Stadt und andererseits in die weite Ferne des Ozeans.





Von Sydney ging es dann nach zwei Tagen auch schon ins rote Zentrum Australiens. Da reichen denke ich ein paar bildliche Eindrücke...











Nach diesen wunderschönen Eindrücken im Outback ging es über Alice Springs weiter nach Darwin... Am meisten hat uns in dieser Zeit der Ausflug zum West Aligator Fluss gefallen. Dort konnte man schön in einem Boot entspannen und nebenbei die atemberaubende Flora und Fauna auf sich einwirken lassen. Ein wahrhaft gelungener Ausflug!!!!











Nach diesem kurzen, aber doch sehr ereignisreichen Aufenthalt in Darwin ging es auch gleich weiter nach Cairns...











In diesem Örtchen hat es mir doch am meisten gefallen - schön warm, nette Leute, das Meer genau vor der Nase und auch sonst Wohlfühl-Feeling wie man es sich vorstellt. Von dort starteten wir dann auch zum Great Barrier Reaf durch. Da waren wir uns doch einig... Das war der schönste Ausflug vom ganzen Urlaub. Das können wir nur jedem empfehlen, der schon einmal den Weg nach Australien findet. Das Erlebnis mit Schildkröten oder riesigen Fischschwärmen zu tauchen und die atemberaubende Schönheit des Riffs zu sehen. TRAUMHAFT!!!!! Leider haben wir vergessen uns in Deutschland noch ein paar Unterwasserkameras zu kaufen. So können wir euch leider nur ein paar Überwassereindrücke geben.









Naja, das ist wenigstens halbwegs geworden, aber die Farben wirken leider nicht so schön.

Nach diesem kurzen, aber doch prägenden Aufenthalt in Cairns ging es dann weiter nach Brisbane, wo wir jedoch erst einmal nicht blieben, sondern weiter auf die größte Sandinsel der Welt fuhren - Fraser Island. Wer dort nicht gewesen ist, hat mit Garantie einen sehr großen Spaß und viele Eindrücke verpasst. Man kann sich fast gar nicht vorstellen, wie auf einer Sandinsel tropischer Regenwald wachsen kann, doch hier geht das. Auf dieser Insel, auf der man nur mit Allradfahrzeugen fahren darf, sind wir dann in der Gruppe herumgekurvt und haben den "Hüpf-und-Wackel-Spaß" unseres Lebens gehabt. Festhalten konnte man das leider nicht, aber stellt euch einfach vor, dass ihr mit einem Dreirad schnell über einen Sandkasten fahrt, in dem Kinder einige Löcher gegraben haben... so ungefähr hat das geschaukelt und gewackelt.









1 Kommentar:

Ane und Basti hat gesagt…

Olee Olee, *klatsch gröhl*
Da sind sie, die Urlaubseindrücke, die dir hoffentlich beim Zusammenstellen noch mal etwas der Entspannung vom letzten Sommer/äh Winter übertragen haben. Man soll doch von solchen Reisen noch lange zehren, sagt man. Ich hoffe, du findest bald ein ruhigeres Fahrwasser für Studium und Arbeit. Wünsch dir ein ausgeglichenes neues Jahr, verlier dich nicht... und die Neugier.

Alles Liebe, Ane